Oktober 15, 2020

s.Oliver spendet Wärme

An mehr als 40 Bahnhofsmissionen in ganz Deutschland verteilte s.Oliver warme Winterjacken an Bedürftige, so auch bei uns in Würzburg.

Mit der Aktion „Wärme spenden“ wollte das Unternehmen unter anderem obdachlose Menschen im anstehenden Winter unterstützen und auf ihre Bedürfnisse aufmerksam machen.
Mitarbeiter*innen gaben insgesamt 80 Jacken und warme Mahlzeiten vor der Bahnhofsmission in Würzburg aus.
Der Resonanz war so groß, dass s.Oliver weitere Jacken nachbestellen und ausliefern wird.

Claus-Dietrich Lahrs, CEO s.Oliver Group betont: „Als Familienunternehmen sind wir uns der hohen
Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst. Soziales Engagement ist daher seit Jahren fester Bestandteil
unserer Unternehmenskultur und unseres WE CARE Programms. Es ist für uns selbstverständlich, im Rahmen
unserer Mittel und Möglichkeiten zu helfen.”

Michael Lindner-Jung, Einrichtungsleiter Bahnhofsmission Würzburg: “Gerade in Zeiten wie diesen ist es
wichtig, an die Schwächeren in unserer Gesellschaft zu denken. Viele von ihnen sind unverschuldet in Not geraten
und gerade jetzt, Anfang Oktober, wenn es nachts schon sehr kalt ist, kommt die Spende von s.Oliver zur richtigen
Zeit.“

Alle Helfer*innen waren begeistert

„Es war sehr schön, die Leute haben sich unglaublich gefreut. Auch das Essen wurde sehr gelobt. Ich will mich nun definitiv auch privat ehrenamtlich engagieren und werde versuchen, die Bahnhofsmission zu unterstützen.“

„Ich habe mitgemacht, weil man selbst alles hat und andere Menschen eben nicht die gleichen Möglichkeiten haben. Deshalb wollte ich die Aktion unterstützen und zeigen, dass man da ist, auch, dass s.Oliver da ist.“

„Diese Erfahrung war unfassbar positiv, ich hätte wirklich nicht gedacht, dass alle so super dankbar und nett waren und die Hilfe angenommen haben.“

Beitrag TV Mainfranken

Wir sagen DANKE!

Juli 11, 2020

Rückblick auf unser Jubiläum: 120 Jahre Bahnhofsmission

Der Festakt im vergangenen Jahr war ein besonderes Erlebnis für uns.
Drei hochgeschätze Gäste blicken nochmal zurück:

Bischof Dr. Franz Jung, Diözese Würzburg: 

„Es gibt einen Ort in der Stadt, an dem rund um die Uhr und jeden Tag geöffnet ist für Menschen in Not – die Bahnhofsmission! Das war die faszinierende Botschaft des Festaktes zu 120 Jahre Bahnhofsmission in Würzburg. Ein Projekt, von den Kirchen getragen, aber offen für die Mitarbeit von jedermann. Für mich ein Modell, das Zukunft hat: als Kirche Not sehen und ein Mitmachprojekt aufsetzen, das alle einlädt, jeden nach seinen Möglichkeiten, einen Beitrag zu leisten: sei es durch Spenden, durch Hilfsgüter besser noch durch geschenkte Zeit! Denn nur in einer gemeinsamen Anstrengung wird es uns gelingen, die Not bedürftiger Menschen zu lindern: nur durch das Engagement von mir und dir und uns!“
 

Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg

„Die Bahnhofsmission ist eine einzigartige Einrichtung am Brennpunkt Bahnhof – ein Ort der Zuflucht und der Fürsorge für die Armen und Notleidenden in unserer Stadt.
Seit 120 Jahren leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen unschätzbaren Beitrag für eine solidarische Stadtgemeinschaft. Mit ihrem breit gefächerten Engagement und ihrer unbürokratischen Hilfe übernehmen sie Verantwortung für die Schwachen in unserer Gesellschaft.
Die Jubiläumsfeier am 20. September 2019 im großen Ratssaal der Stadt Würzburg war ein viel beachtetes Ereignis und stärkte das Profil der Bahnhofsmission in der Öffentlichkeit.
Stadt Würzburg und Bahnhofsmission – gemeinsam mit Herz und Hand gegen soziale Ausgrenzung für eine lebenswerte Zukunft in unserer Stadt.“

 

Thomas Dittmeier, Versicherungsmakler Würzburg

„Zuversicht geben – mit diesem Leitmotiv beging die Bahnhofsmission Würzburg ihr 120-jähriges Jubiläum am 20. September 2019.
Tag und Nacht engagieren sich Helferinnen und Helfer für die Ärmsten unserer Gesellschaft, die dort einen Platz finden, an dem sie willkommen sind und sich zuhause fühlen dürfen.
Eine Investition in Menschen, die sich lohnt, die aber auch mit erheblichen Kosten verbunden ist.
Als Unternehmer in der Stadt Würzburg bin ich gerne bereit, diese einzigartige Einrichtung durch Spendengelder zu unterstützen, damit Menschen in existentiellen Notlagen geholfen werden kann und neue Hoffnung schöpfen dürfen.
Ich wünsche mir, dass auch andere Unternehmen in unserer Region den unschätzbaren Wert der Bahnhofsmission wahrnehmen und sich dafür engagieren.“

März 7, 2020

Kickers Fans sammeln Spenden

Erfreulicher Besuch:
Eintopf, Tomatensuppe und einen Scheck in Höhe von 1500 Euro brachten die Fans der Würzburger Kickers, der „B-Block“, am 1. März mit zur Bahnhofsmission

 
Die Jugendlichen ließen es sich nicht nehmen, die Suppe persönlich an die Besucher der Bahnhofsmission zu verteilen. Die Geldspende sammelten sie bei den Heimspielen während der Weihnachtszeit.
 
Wir bedanken uns herzlich und freuen uns, dass vor allem junge Menschen sich für bedürftige Menschen einsetzen.
 
https://b-block-wuerzburg.de/blog/

Februar 25, 2020

10.000 Euro Spende für den Nachtdienst

Voller Freude konnten wir den Scheck entgegennehmen und bedanken uns herzlich für die erneute Spende der Firma Dittmeier. 

 

Thomas Dittmeier, Geschäftsführer der Firma Dittmeier Versicherungsmakler und Gründer der „Stiftung Omnibus“, hat bereits mehrmals die Bahnhofsmission besucht und sich ein Bild vom Bedarf und der Arbeit der Einrichtung am Hauptbahnhof machen können. Er ist davon überzeugt, dass vor allem der Nachtdienst der Bahnhofsmission für Frauen in Not besondere Unterstützung braucht. Dafür sollen auch die gespendeten 10 000 Euro verwendet werden.
 
Lesen Sie mehr dazu im Artikel der MainPost

Oktober 13, 2019

Bahnhofsmission Würzburger feiert im Ratssaal ihr 120-jähriges Bestehen

Hilfe ohne Wenn und Aber

Wer einmal „unten“ gelandet ist, tut sich schwer, wieder hochzukommen. Armut entfaltet eine eigene Dynamik. Sie geht einher mit materiellem Verzicht. Oft auch mit emotionalen Problemen. Und nicht selten mit Entwürdigung. Um Menschen, die dieses Schicksal erleiden, kümmert sich seit 120 Jahren die Bahnhofsmission. Am 20. September wurde das Jubiläum im Würzburger Ratssaal nicht nur mit VIPs, sondern auch mit Gästen der Einrichtung gefeiert.
 
Die Bahnhofsmission hilft ohne Wenn und Aber, ohne Vorbedingungen und Erfolgsdruck, betonte Michael Lindner-Jung, der die Einrichtung am Würzburger Hauptbahnhof leitet. Dass eine Institution dies tut, dass sie niemanden abweist, selbst solche Menschen nicht, die als „Störenfriede“ wahrgenommen werden – das macht die ökumenische Anlaufstelle so besonders. Das Team hat erkannt, dass gerade jene, die als „herausfordernd“ gelten, ein offenes Ohr, Zuversicht und Zuwendung benötigen. „Zuversicht geben“ lautet denn auch das Motto des Jubiläumsjahrs der Würzburger Bahnhofsmission.
Viele Menschen wurden und werden bei der Bahnhofsmission aktiv, weil sie spüren, dass es in einer Stadt solche Orte der bedingungslosen Solidarität unabdingbar braucht. Wie wichtig die Bahnhofsmission für die Stadt Würzburg ist, unterstrich auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Wir brauchen eine Stadtgesellschaft, die alle Menschen mitnimmt.“ Die Bahnhofsmission sei in heutigen Zeiten, wo sich die Gesellschaft immer weiter ausdifferenziert und die Einsamkeit wächst, mindestens so wichtig wie in der Anfangszeit vor 120 Jahren. „Von Staat und Stadt könnte das, was die Bahnhofsmission leistet, in dieser Form gar nicht erbracht werden“, so der OB.
Ja, sie sind manchmal verschroben. Sie sind unkonventionell und nicht konform. Viele der Gäste, von denen die Bahnhofsmission 2018 mehr als 45.000 Mal kontaktiert wurde, sind schlicht „anders“. Seelische Not, materielle Bedürftigkeit und Unsicherheit haben sie „anders“ gemacht. Doch kein Mensch, so sehr er auch von der gesellschaftlichen Norm abweicht, soll und darf auf der Strecke bleiben, appellierte Domkapitular Clemens Bieber. Dafür setzen sich die beiden christlichen Kirchen in der Christophorus-Gesellschaft, zu der die Bahnhofsmission heute gehört, seit vielen Jahren ein.
Wie es ist, arm zu sein, berichtete Anja Dyes, die zu den regelmäßigen Gästen der Bahnhofsmission gehört. Armut, legte sie in ihrer unter die Haut gehenden Schilderung dar, bedeutet in vielen Fällen, die eigene Würde und die Souveränität über das eigene Leben zu verlieren. Nicht selten würden arme Menschen bevormundet und sprichwörtlich „abgespeist“: Sie müssen essen, was man ihnen zu essen gibt. Dürfen nicht, was für alle anderen Menschen in der Gesellschaft selbstverständlich ist, frei wählen. Oft begegnen ihnen Dyes zufolge Herablassung und Verachtung: „Man ist der Meinung, der arme Mensch sei selbst schuld an seiner Armut.“
Dabei genügt ein Unfall, der tragische Tod eines geliebten Menschen, eine schwere seelische oder körperliche Erkrankung, um einen Prozess einzuleiten, an dessen Ende, oft sehr rasch, die Armut steht. „So vieles kann aus der Bahn werfen“, erklärte Dyes aus eigener Erfahrung. Die Menschen, die in der Bahnhofsmission tätig sind, kümmern sich ohne Herablassung und ohne Schuldzuweisung um jene, die das Schicksal gebeutelt hat. Sie ist damit, so Dyes, ein „wichtige, guter Beitrag“ zu einer solidarischen Gesellschaft.
Neben Caritas und Diakonie tragen in Würzburg viele Menschen, Organisationen und Unternehmen dazu bei, dass die Bahnhofsmission gute Arbeit leisten kann. Dazu gehört auch die Deutsche Bahn. Sie stellt die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung und übernimmt Instandsetzungsleistungen und Betriebskosten. Das tut die Deutsche Bahn sehr gern, denn auch hier wird die Bahnhofsmission als etwas Einmaliges angesehen. „Seit mehr als 20 Jahren erlebe ich hier eine Stimmung und eine Herzlichkeit, die ihresgleichen sucht“, so Karl Heinz Ferstl vom Regionalbereich Süd der DB.
Durch Künstliche Intelligenz und Biotechnologie tickt aktuell eine Zeitbombe, die Einrichtungen wie die Bahnhofsmission in Zukunft notwendiger denn je werden lässt, legte Frank Dieckbreder von der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld dar. Mehr und mehr Menschen drohen, gesellschaftlich „nutzlos“ zu werden. Nutzlos zu sein, so der Experte für Sozialraumentwicklung, sei noch viel schlimmer, als ausgebeutet zu werden: „Bin ich nutzlos, verliere ich den Sinn meiner Existenz.“ Gerade für jene Menschen, denen die Gesellschaft keinen Nutzen mehr zuschreibt, sei das Motto „Zuversicht geben“ ungemein wichtig.
Die Bahnhofsmission bietet Menschen, die oft Diskriminierungen hinnehmen müssen, einen Raum, in dem sie Hilfe erfahren, in dem sie sich aber auch selbst einbringen können. Dieckbreder erlebte das in der Bahnhofsmission Hamm, die seine Frau leitete. In der Bahnhofsmission treffe die Millionärin, die das Bedürfnis hat, sich sozial zu engagieren, auf den Kleindealer, der Sozialstunden ableisten muss, sowie den Alkoholiker, der sich hier einbringt, weil er dann keinen Druck hat, zu trinken. Dadurch werde die Bahnhofsmission zu einem sozialen Raum, der vielfältige Kontakte und Verbindungen ermöglicht.
Dass bei der Bahnhofsmission nichts nach Schema F funktioniert, verdeutlichten sinnbildlich die Akteure des Improvisationstheaters „Beutelboxer“. Sich bei der Bahnhofsmission zu engagieren, heißt im Übrigen nicht nur, schwere Schicksale mitzutragen. Es macht auch Spaß und ist genussvoll. Diesen Genuss symbolisierte das Symphonische Blasorchester Unterpleichfeld unter Leitung von Manuel Scheuring, mit dem die Jubiläumsveranstaltung ausklang.
 
 

September 19, 2019

Ökumenischer Festgottesdienst in St. Stephan

mit dem Gospelchor „Voices“
am Samstag, den 21. September um 18.00 Uhr

September 19, 2019

Symphoniekonzert am Würzburger Rathaus

mit dem Symphonischen Blasorchester Unterpleichfeld
am Freitag, den 20. September um 18.30 Uhr im Rathaushof

Juli 24, 2019

Musik im Bahnhof – Folge 9

120 Jahre Bahnhofsmission Würzburg
Zuversicht geben

Bossa Nova und Jazz – ein klasse Angebot und virtuos vorgetragen von Eva Tilly am Piano und Christoph Lewandowski (Trompete und Flügelhorn).
Mit diesem Konzert gehen neun Musikwochen zu Ende, in denen die Bahnhofsmission mit ihrer Botschaft „Zuversicht geben“ auf das Jubiläum 120 Jahre Bahnhofsmission die Öffentlichkeit vorbereitete.

 

Höhepunkt des Jubiläums ist der 20. und 21. September 2019 mit Festakt, Symphoniekonzert und ökumenischem Gottesdienst. 

Weitere Informationen:

www.bahnhofsmission-wuerzburg.de/120jahre/

Juli 15, 2019

Musik im Bahnhof – Folge 8

120 Jahre Bahnhofsmission Würzburg
Zuversicht geben

Nils Hübenbecker und Hussein Mahmoud sind ein spannendes Zusammentreffen von Orient und Okzident. Hussein ist Virtuose auf seiner orientalischen Langhalslaute, Nils sorgt am Piano für mitreißenden Rhythmus und unterstützt die Saz-Melodien – ein Brückenschlag zwischen Morgenland und Franken: Melancholie und Lebensfreude pur.

 
Kommen Sie auch zur letzten Folge „Musik im Bahnhof“ – Freitags diesmal um 17 Uhr!

 

Das Gesamtprogramm des Jubiläumsjahres:

www.bahnhofsmission-wuerzburg.de/120jahre/

Juli 10, 2019

Musik im Bahnhof – Folge 7

120 Jahre Bahnhofsmission Würzburg
Zuversicht geben

Talia von Bezold bezauberte die Zuhörer mit ihrem einfühlsamen und strahlenden Sopran, brillant begleitet von der Pianistin Janet Rawling. Es war ein einmaliges Klangereignis im großen Rund der Bahnhofshalle, das viele Menschen anzog und zum Verweilen einlud.

 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch – Freitags um 16.00 Uhr im Bahnhof

 

Das Gesamtprogramm des Jubiläumsjahres:

www.bahnhofsmission-wuerzburg.de/120jahre/